Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann…

44 Comic strips von Werner Kiechler

„Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann – nach dem alten Kinderspiellied – demnach in etwa dem entsprechend – und nach dem Sandemann Porto – entstanden nach Portugalreise vom September’86.“ So hatte es Werner Kiechler im Geburtsjahr des schwarzen Mannes in einem seiner kleinen Notizbüchlein festgehalten. Fortan notierte und skizzierte er in ebendiese Büchlein zahlreiche Comic-Ideen rund um den Mann im schwarzen Mantel, den Mann mit Hut und ohne Gesicht. Nur einige Ideen schafften es bis zum fertigen Comic strip. Einzelne „schwarze Männer“erschienen in verschiedenen Magazinen und Zeitungen. Die vorliegende Publikation vereinigt erstmals die gesamte Serie „Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann…“, bestehend aus 44 Comic strips, entstanden in denJahren 1986 bis 1990.

Der schwarze Mann geht furchtlos durch die Welt. Um ihr mit mehr und weniger direkten Mitteln aufzuzeigen, was ihm an ihr nicht passt. Böse ist er oftmals nur auf den ersten Blick. Zuweilen treibt er einfach Unfug um des Unfugswillen. Und manchmal entpuppt er sich gar als Träumer, der versucht, sich seine(Comic-) Welt so zurechtzubiegen, wie er sie gerne hätte.

Ein wenig ist er also, der schwarze Mann, wie sein Erschaffer war. Auch Werner Kiechler schien furchtlos durch die Welt zu schreiten. Er tat seinen Ansichten unmissverständlich und lautstark kund. Womit er sich nicht nur Freunde schuf. Doch Werners Freunde erinnern sich gleichermassen an andere Seiten seiner geradlinigen Art – an seine Herzlichkeit, seine Grosszügigkeit, seine Lust am Geniessen, seinen Enthusiasmus. An sein unverkennbares Lachen natürlich. Und nicht zuletzt an sein Gespür für leise Zwischentöne.